Rumänische Karpaten: Fiber to the Home

In allen größeren Städten und  der Mehrzahl der Dörfer – auch abgelegene irgendwo an der ukrainischen Grenze – sieht man sowas:

Fiber to the Home

Was das ist? Ein  Strommast – oberhalb des Bildausschnittes befinden sich die Stromkabel. Das was man im Bild sieht ist ein Verteiler für Glasfaserkabel und aufgewickelte Reservelängen. Die Glasfasern führen direkt als Luftkabel zu den einzelnen Häusern. Über die Ausführung der Installation kann man sicher streiten – aber auf diese Weise hat es Rumänien geschafft schnelles Internet per LWL Anschluß in die Häuser zu bringen. Das ist noch nicht flächendeckend – aber doch in der Mehrzahl der Dörfer der Fall.

Und entsprechend fühlt sich ein x-beliebiges W-LAN in irgendeiner Pension auch schneller an als mein DSL-Anschluß zu Hause.

Den Stand den Rumänien jetzt hat werden wir in Deutschland in 10 Jahren noch nicht erreicht haben. Da tut man sich ja noch schwer  LWL zu den Straßenverteilern zu bringen, von Glasfaseranschlüsen in jedem Haus wagt man ja gar nicht zu träumen.

Ein Gedanke zu „Rumänische Karpaten: Fiber to the Home“

  1. Leckerer Kabelsalat an Glasfaserstreifen dank (unserer) Fördermittel unserer EU. Bei uns ‘muss’ man auf jedem WC in 3 Sek ein 2h-Video herunterladen können – 5G ist für die Robotik, aber die ‘Dumpfdaddels auf dem Sofa’ sollen es (mit-)bezahlen – einer von vielen ‘Gründen’ bei uns für 5G (auch) im Haushalt ….Bit und Byte werden daher zwingend unterschlagen (;-).

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