EnduroFlandern bei Diest…

…in Belgien.
Der Sandmann ruft zum Endurowandern durch Belgien: 200km nach Roadbook. Offiziell veranstaltet wird das von Fennek-Tours, das Roadbook kommt von Ad Keletaars, was eine gute Qualität der Tour erwarten läßt.
Aber erstmal ist die Anreise angesagt – ca. 450km ab Hannover. Zusammen mit Jörg gibt das die doppelte Sertao:
doppelte Sertao
Ein Snack in irgendeinem Dorf darf nicht fehlen
Ein Snack in irgendeinem Dorf
und auf dem Campingplatz bei Diest erwartet uns schon Sanne mit der kleinen KLX250:
Campingplatz bei Diest
Es sieht nach Regen aus – und in der Nacht kam auch ordentlich was runter. Morgens war es dann wieder halbwegs trocken -aber wie wir noch sehen sollten, half und das nicht besonders…
Am nächsten Morgen geht es dann vom Supermarktparkplatz aus los – das Roadbook zusammenkleben, und währenddessen kommten auch der Stefan ‘Sandman’ und Ralf, sein Chefnavigator an :-). Also kann es losgehen!
Huch – tiefer als erwartet – auch ja, hat ja geregnet!
Wasserdurchfahrt
Unsere großen (und schweren) Motorräder sind da vernünftiger (sind ja schon groß 🙂 ) und nehmen die Brücke. Das erspart nasse Stiefel auf der Rückfahrt. Danke Sertao, da hast Du einen hellen Moment gehabt!
Vorbei gehts am Spielplatz, wo der Sandmann in seinem Element ist
Sandmann in seinem Element
Aber es macht sich bemerkbar: Die Bodenverhältnisse sind nicht wie angekündigt und erhofft fest und steinig. Es sind meist unbefestigte Feldwege – und die haben da guten Lehmboden. Der Regen der vergangenen Nacht hat die oberen 5 cm aufgewecht – die jetzt eine wunderbar schmierige und glatte Schicht auf dem harten Boden darunter bilden. Da fällt schon das Laufen schwer! Und damit sind die Heidenau K60 Scout Reifen erst recht überfordert – Sanne hat es richtig gemacht und hat Stollenreifen drauf – damit geht’s. Aber die wollte ich nicht 450km Anfahrt über Asphalt fahren.
Naja – das strengt an – und wenn die Serta müde wird, sucht sie sich ein Bett im Kornfeld:
Bett im Kornfeld
Weiter geht es auf bestens ausgebauten belgischen Wirtschftswegen auf dem Ho Chi Minh Pad durch den vietnamesischen Dschungel
Ho Chi Minh Pad
Da ist der Reifen nach einer Umdrehung zugesetzt – und dann geht es nicht mehr vorwärts, sondern nur noch seitwärts…
Ho Chi Minh Pad
Doch – doch – komm ruhig hinterher – das ist ein Weg! Der Chefnavigator irrt nicht!
Ho Chi Minh Pad
Durch dieses Schlammloch müssen sie kommen
Ho Chi Minh Pad
Na – wenigstens ist die Sertao da inkognito unterwegs
inkognito unterwegs
was aber gar nicht nötig wäre. Denn wofür man in Deutschland sofort erschossen würde, sehen hier alle ganz entspannt…
Zur Halbzeit sind die Kleinen durstig
durstig
und die Großen haben genug. Auf der Straße zurück nach Diest und die verräterischen Spuren
verräterischen Spuren
beseitigen – sieht wieder aus wie neu 🙂
verräterischen Spuren beseitigen
Sanne hat mit Ihrer kleinen KLX die 200km Runde zusammen mt den Profis dann zuende gefahren und so die Ehre Norddeutschlands gerettet 🙂 .
Und wie wars: Schön – aber Anstrengend. Einmal das volle Programm Muskelkater. Zum Nächstenmal steht fest: Egal was für Streckenverhältnisse vorhergesagt werden – solche Aktionen nur mit Stollenreifen!
Mein Dank an Stefan ‘Sandmann’ und Ralf für die Navigation und Geduld mit den Dickschiffen!
Das ganze fand übrigens hier statt:
Karte

2 Gedanken zu „EnduroFlandern bei Diest…“

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