Mit dem Motorrad durch Andalusien – Tag 3: `Kulturtag`

Der Tag beginnt mit dem bekannten Felsen unter dicken Wolken,
unter Wolken
der Wind hatte sich schon die ganze Nacht erfolgreich bemüht, die Brandung des Mittelmeeres akustisch an eine Autobahn anzunähern – entsprechend sieht díe Brandung aus. Könnte auch Nordsee sein 🙂 .
Nordsee?
Also keine guten Aussichten – der Hausberg ist zwar noch sichtbar
Hausberg
aber im Hinterland steckt alles in den Wolken – und Regen ist ebenfalls angekündigt.
Zwar für norddeutsche Verhältnisse nicht wirklich schlechtes Wetter – dennoch wurde der eigentlich für Mittwoch geplante Fahrfreie `Kulturtag` auf heute vorgezogen.
Dafür hatte ich mal locker Granada mit der Alhanbra vorgesehen – von Granada im Regen wurde aber dringend abgeraten 🙂 .
Also Richtung Malaga geplant – da liegt die Cuevo de Nerja auf dem Weg. Das ist eine riesen Tropfsteinhöhle beim Ort Nerja, die besichtigt werden kann:
Cueva de Nerja
Cueva de Nerja
Cueva de Nerja
Dies sind nur einige, nachträglich aufgehellte Beispiele – wirklich einfangen kann man das mit der Kompaktknipse nicht. Jedenfalls können DIE ihr Höhlchen im Vergleich mal gleich zuschütten.
Auch wenn 8,50 EUR + 1,00 EUR für den Parkplatz jetzt nicht gerade eine Schnäppchen sind, sollte man das mitnehmen.
Für Malaga hatte ich nach einem schnellen Blick in Wikipedia was da wohl sehenswert sein könnte die Koordinaten für`s Museo Picasso (ca. 350 Werke), für`s Alcazaba (wenns schon nicht Alhanbra in Granada wird) und den Jardin Botanico Historico La Concepcion notiert, mit der Option vielleicht noch weiter bis nach Marbella – Yachten im Hafen kucken. Letzteres hatte sich `eh schon erledigt, da die Cueva de Nerja dann doch länger als gedacht was für`s Auge bot (die – glücklicherweise leise – Beschallung mit klassischer Musik hätte es jetzt nicht unbedingt haben müssen).
Aber schon auf der Hinfahrt nach Nerja war das Navigationsbrikett zickig. Bei der Weiterfahrt blieb es dann im Minutenabstand stehen oder zeigt einfah nur noch weiß. Aus geht`s nur durch Akkuentnahme. Damit war es jedenfalls unmöglich durch Malaga zu kommen.
Also zurück zum Hotel – die OSM Katen runtergeschmissen, Profile gesichert und einmal Master-Reset durchgeführt. Hat aber nichts gebracht – mit dem Teil habe ich irgendwie kein Glück. Wird Garmin wohl wieder umtauschen…
Dabei hatte ich mir das für den Rückflug am Samstag so schön gedacht – den bei der Abfahrt bei der Autovermietung gesetzten Wegpunkt als Ziel nehmen – hinfahren – Auto abgeben – Shuttelbus zum Flughafen.
Naja – das klappt so nun nicht mehr. Also nach alt Väter Sitte ein Roadbook zur Autovermietung erstellt. Das geht mit Google Maps ganz gut, da es die Strecke zwischen den einzelnen Wegpunkten ausrechnen kann und auch andere praktische Informationen wie die Nummer der Ausfahrt kennt. Also am Nachmittag statt Kultur in Malaga eine Orientierungsfahrt zur Autovermietung. Unter zu Hilfe Nahme des Tageskilometerzählers hat das auch ganz gut geklappt – solange man auf der geplanten Route bleibt kann da auch nicht viel schiefgehen – aber wehe man kommt einmal vom geplanten Weg ab. Dann ist man ohne Karte aufgeschmissen.
Dort angekommen dann ein Navi zugebucht, so daß Samstag nichts mehr schiefgehen kann.
Nun war ich zwar in Malaga – und ein Navi war auch wieder da – aber für die Ziele hatte ich nur die Koordinaten – und damit kann das Auto-Navi (TomTom Start) nichts anfangen. Es war aber `eh schon viel später als gedacht, also zurück ins Hotel und einen Blogeintrag mit mehr Text als normal zusammengeschrieben.

Zum Schluß doch noch etwas Botanik – zwar nicht aus Malaga, aber aus der der Höhle in Nerja angewschlossenen Gartenanlage:
Botanik
Botanik
und die Blüte dazu
Botanik

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