Am Sonntag auf dem…

…Köterberg…

Köterberg
Köterberg

…ist auch der Porsche Fan Club da 🙂

Porsche Fan Club
Porsche Fan Club

Nur ein häßlicher Audi hat sich da in die Porsche-Reihe zwischengedrängelt. So viele sieht man sonst eher nicht auf einem Haufen.

Und Oldtimer waren auch wieder unterwegs:

Oldtimer
Oldtimer

Immerhin wars am Sonntag trocken – wenn auch nicht sonnig. War trotzdem (oder gerade deswegen) eine angenehme Fahrt…

Karte
Karte
Statistik
Statistik

Die Sub-Sahara Afrika Tour…

…zum Jahresende wirft ihre Schatten voraus. Nachdem das kleine nervöse Motorrad einen Ausweis bekommen hat ist noch der Fahrer dran. Impfungen waren weitgehend schon erledigt – lediglich Gelbfieber war da noch nötig.

Und dummerweise ist das da alles Malariagebiet – die Mücken sind also nicht nur wie in Skandinavien unangenehm, sondern gefährlich. Also die Mücken fern halten – und falls doch eine durchkommt vorsorglich Tabletten fressen:

Sub-Sahara Afrika
Sub-Sahara Afrika

Wer genau hinsieht, erkennt daß das Re-Importe aus Spanien sind. Das ist nämlich ein teurer Spaß, da machen 20% Ersparnis schon was aus…

Update: Die Krankenkasse erstattet einen großen Teil der Kosten als freiwillige Leistung: 206,39 EUR. OK – die werden davon nicht arm, wo sie mir doch jeden Monat 778,65 EUR abbuchen…

Auf, auf zur…

Rhumequelle – natürlich in Rhumspringe. Das ist eine von Europas ergiebigsten Karstquellen – und liegt bei Gieboldehausen (in der Nähe von Göttingen) und ist damit für eine Tour am Sonntag prädestiniert. Heute dann mit mehr Zeit als bei dem doch nur kurzen Zwischenstopp im Rahmen der 1000km Rallye.

Aber erstmal geht es unter dichten, tief hängenden Wolken los:

Wolken
Wolken

Aber das Wetter hat die Vorhersage gelesen – und es bleibt trocken und klart später noch auf.

Die Rhumequelle ist schon Idyllisch gelegen – und bei weitem nicht so touristisch überlaufen wie der Blautopf.

Rhumequelle
Rhumequelle

War wieder ’ne interessante Tour, mit der man den Sonntag angenehm verbringen kann. Und da gings lang:

Karte
Karte
Statistik
Statistik

Und irgendwie ist da in der Gegend auch die Zeit stehengeblieben. Sowas hab ich ja schon seit Jahren nicht nehr gesehen!

Telefonzelle
Telefonzelle

Scheint sogar noch in Betrieb zu sein 🙂 .

Electronic Artwork

Da hat einer Anfang der 80er fleißig Leiterbahnen geklebt:

Electronic Artwork
Electronic Artwork

Heute macht sowas Kollege Computer vollautomatisch. Sieht dann aber nicht so gut aus…

Und noch eine Platine aus dem Gerät:

Platine
Platine

Die weißen Keramikgehäuse mit Golddeckel sind schnelle Optokoppler – 10MBit war in den 80er Jahren Hightech. Diesen Typ gibt es übrigens immernoch zu kaufem – kosten weiterhin ein kleines Vermögen, da nach militärischen Normen hergestellt und für dauerhaften Betrieb bei 125°C geeignet. Die Blechdöschen rechts sind übrigens Relais…

Da hat Dornier was für die Bundeswehr zusammengebaut – und da spielt Geld keine Rolle. Ich habe selten ein so aufwändig konstruiertes und gebautes Gerät gesehen. Dafür sieht es auch nach fast 40 Jahren innen noch aus wie neu (von außen konnte man das nicht gerade behaupten…)

Dieses Jahr war die…

…große Harzrunde noch gar nicht dran. Vielleicht gelingt es ja jetzt, die mal wie geplant zu fahren, denn die seit Jahren bestehende Sperrung an der Okertalsperre ist inzwischen aufgehoben.

OK – die Rechnung habe ich ohne die Sommerbaustellen gemacht. In Hahnenklee konnte ich mich noch durchmogeln – aber an zwei anderen Stellen heist es dann doch: Zurück

Karte
Karte

Naja – irgendwann gelingt es mir mal 🙂 . Auch so ’ne schöne Runde bei gutem Motorradwetter (20°C und trocken).

Statistik
Statistik

Auf dem Rückweg vorbei an der Marienburg,  der ‚Heimat‘ des PinkelPrinzen.

Marienburg
Marienburg

Hallo Hornbach, gehts noch?

Meine Leuchtlupe im Labor leuchtet durch eine ringförmige 22W Leuchtstofflampe. Nach vielen Jahren ist die nun hin und muß getauscht werden.

Nimmste von Hornbach eine mit. Hmmm… 12,65 EUR scheint mir nun doch deutlich teuer – und dann auch nur in warmweißer Lichtfarbe vorrätig, wo ich doch im Labor alles auf tageslichtweiß umgestellt habe.

Tja – nun gibts eine aus dem Versand – in gewünschter tageslichtfarbe und für 3,80 EUR. Dazu kommen zwar noch 4,95 EUR Versand, ist aber immer noch deutlich günstiger.

Ich sehs ja ein daß ein Ladengeschäft teurer ist als ein Versandlager – aber das rechtfertigt doch nicht einen mehr als dreifachen Preis!

Mit etwas zurückhaltender Kalkulation hättet ihr Umsatz mit mir machen können – so bis 8,00 EUR hätte ich die wohl mitgenommen – und da wäre immernoch genug dran verdient.

Enduro Grundregel Nummer Eins!

Nach Tagen des Dauerregens hier in der Gegend war für Sonntag nur leichter Nieselregen und sogar etwas Sonne angesagt. Da hält das kleine nervöse Motorrad nichts drinnen – zusammen mit Sanne und Thomas gehts ab Altensalzkoth durch die `Seenplatte`, die sich eigentlich Südheide nennt. Es ist unglaublich, welch riesigen Pfützen sich auf dem doch eigentlich wasserdurchlässigen Sandboden bilden können.

Da ist es an der Zeit, sich an die Enduro-Grundregel Nummer Eins zu erinnern:

Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins

Nie durch unbekanntes Wasser fahren! Danke an Thomas für die anschauliche Demonstration! Fahrer und Motorrad ist nichts passiert – sind beide mit Protektoren ausgestattet.

Sanne zeigt wie`s richtig geht 🙂

Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins

Vorher zu Fuß einen sicheren Weg erkunden!

Das kleine nervöse Motorrad ist allerdigs als schlechtes Vorbild auch einfach durchgefahren – was soll in so einer Pfütze schon passieren. Und dauert ja auch viel zu lang, wenn man alle 50m erstmal absteigt.

Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis – und dann gibt es in der Praxis halt gelegentlich ein Schlammbad…

Alles grünt so grün und die Wege sind teilweise ganz schön zugewachsen

zugewachsen
zugewachsen

und haben in den letzten Tagen einige Schikanen zusätzlich erhalten

Schikane
Schikane

aber nichts was man nicht doch umfahren könnte. Das ist hier ja noch einfach und klar ersichtlich

umfahren
umfahren

Hier

Birke
Birke

ist dann schon mal etwas suchen angesagt, wie man wohl an den horizontalen Birken vorbei kommt!

vorbei
vorbei

In Hösseringen ist dann erstmal Pause in der alten Schule – die Chance auf wohl das letzte mal Spargel dieses Jahr noch genutzt,

Spargel
Spargel

bevor es wieder auf die Seenplatte geht

Pfütze
Pfütze

Übrigens: An der ausgewaschenen Steigung nicht anhalten – sonst wird man da überholt 🙂

Steigung
Steigung

Und was soll man sagen: Am späten Nachmittag kommt tatsächlich nochmal die Sonne raus – das nutzt das kleine nervöse Motorrad doch gleich, um den Dreck schön antrocknen zu lassen 🙂

Sonne
Sonne

Es war heute offenbar Enduro-Wetter: Keine Wanderer, Radfahrer oder Reiter unterwegs – dafür hat sich uns unterwegs noch ’ne Transalp aus Regensburg angeschlossen – und an der ehemaligen Brücke über die ICE Strecke im Wald bei Eschede waren zwei Huskys am spielen…

War ein langer Tag 🙂

Statistik
Statistik
Karte
Karte

Es werde Licht…

… beim kleinen nervösen Motorrad. Das ganze Rallye – Navigationsgeraffel ist nun abgebaut – aber damit ist dann auch die Zusatzbeleuchtung, die Fahrzeugkamera und das USB-Ladegerät verschwunden.

Also mal beim Chinesen eingekauft und eine der billigen LED-Leisten an den Lenker geschraubt – dazu noch eine vibrationsentkoppelte Befestigung für die Fahrzeugkamera und – im Bild nicht sichtbar – eine USB Steckdose.

Licht
Licht

Das darf sich jetzt auf den nächsten Offroad-Ausflügen bewähren. Eigentlich gedacht ist es die Sub-Sahara Afrika-Tour im Dezember. Da ist dann zwar Sommer – aber wegen Äquatornähe sind die Tage kurz. Und auch wenn ausschließlich Fahrten bei Tageslicht geplant sind – falls es doch mal später wird kann etwas zusätzliches Licht nicht schaden…

1000km durch Deutschland – 45. Langstreckenfahrt für Motorräder

Dieses Wochenende war ich mal wieder bei der 1000km Rallye des MC Freital.

Anreise am Freitag einmal quer durch den Harz und vorbei am Tagebau Vereinigtes Schleenhain, wo die Mibrag mit großem Aufwand ein Motorsportgelände errichtet 🙂

Tagebau Vereinigtes Schleenhain
Tagebau Vereinigtes Schleenhain

Am frühen Abend ist das Gästehaus am Backofenfelsen in Freital erreicht und die Sertao konnte sich noch in die Erste Reihe drängeln. Sie startet ja in Klasse 1 und hat eine niedrige Startnummer. Da darf sie das wohl.

Starterfeld
Starterfeld

Insgesamt gehen 88 Motorräder (incl. 5 Gespannen) an den Start. Aber erstmal ist Streckenplanung an Hand der ausgegebenen Fahrtunterlagen angesagt. Es sind insgesamt 18 Zwischenstationen anzufahren, an denen dann eine Wertungsprüfung stattfindet – oder bei unbesetzten Stationen nur eine Durchfahrtskontrolle. Und was man am Freitag Abend noch in das Navi einprogrammiert spart unterwegs Sucherei und unnötigen Stress.

Los gehts dann am Samstag früh – in einer Art ‚Le Mans Start‘ für arme – immer zu zweit…

Start
Start

Die Veranstaltung ist ja eine `Touristenfahrt` – und die Auswahl der Durchfahrtskontrollen ist dieses Jahr wieder gut gelungen. Es geht durch schöne Landschaft zu den diversen Aussichtspunkten. Gleich am Anfang auf den Auersberg

Auersberg
Auersberg

später dann noch vorbei an der Göltzschtalbrücke, gebaut aus 26 Millionen Ziegeln:

Göltzschtalbrücke
Göltzschtalbrücke

und der ersten deutschen Autobahnraststätte in Triptis,

Triptis
Triptis

die allerdings inzwischen durch eine neue Rastanlage ersetzt wurde und von der Autobahn durch einen Zaun getrennt ist. Was die Betrieber nicht abhält, die Bratwürst nun halt über den Zaun zu verkaufen…

Und was passiert sonst noch so? Naja, Wertungsprüfungen, man will ja hinterher einen `Sieger` ermitteln können. Da wird Slalom immer gerne genommen:

Slalom
Slalom

Das hätte die Sertao übrigens vorher ruhig mal üben können, dann hätte sie da auch bessere Zeiten geschafft…

So Vergeht die Zeit und wie nähern uns langsam heimischen Gefilden. Am Abend ist die Rhumequelle erreicht

Rhumequelle
Rhumequelle

und mit beginnender Dämmerung sind für jeden 90 Minuten Pause auf dem Torfhaus in der Bavaria Alm angesagt

Torfhaus im Harz
Torfhaus im Harz

Da ist die gute Hälfte der Strecke geschafft

Statistik
Statistik

und für den Rest der Strecke werden die Äbstände der Durchfahrtkontrollen größer und die befahrenen Straßen größer.

Um 05:45h kommt die Sertao nach 1156km mit dem Sonnenaufgang wieder in Freital an – nach 16:42h Fahrzeit und 20,48h unterwegs:

Statistik
Statistik

Zum Frühstück ’ne Gulaschsuppe und das Zielbier – dann ab ins Bett. Zum Mittag versammeln sich alle noch mal zur Siegerehrung:

Siegerehrung
Siegerehrung

Die Sertao erreicht Platz 11 von 25 in der Wertungsklasse bis 50PS. Da hat sie sich gut geschlagen – gegen Konkurrenz mit teils jahrzehntelanger Erfahrung in dieser Veranstaltung ist nicht so leicht anzukommen. Aber Slalom fahren hätte `se vorher doch ruhig üben können…

Am Sonntag gehts dann noch nach Hause zurück – und während die Rallye unter bestem Wetter durchgeführt wurde drohen dort doch  dunkle Wolken.

dunkle Wolken
dunkle Wolken

Aber Glück gehabt – bis auf einige wenige Tropfen kommen wir trocken durch!

Hier noch das Höhenprofil – die drei Spitzen sind der Auersberg mit 1018m im Erzgebirge, der große Inselsberg mit 916m im Thüringer Wald und Torfhaus mit 804m im Harz.

Höhenprofil
Höhenprofil

Abschließend noch die Karte: Jedes Fähnchen markiert eine Durchfahrtskontrollstelle…

Karte
Karte

Wer es auch mal versuchen will: Nächster Termin 16./17. Juni 2018.