Marokko Tag 18 – Tuareg Rallye Tag 2 – Desert Camp bis Merzouga

Um 05:45h beschallt Rammsteins Sonne das Camp. Kurz danach zeigt sich dann auch die echte.

Sonne
Sonne

Das kleine nervöse Motorrad hat sich ja gestern Platz 17 erfahren – das bedeutet dann Startzeit 09:35 – wer schneller ist startet weiter vorne. Also genug Zeit um alles einzupacken und die Kisten wieder auf dem Anhänger des Küchen-LKW von Race4fun zu verstauen.

Das Frühstück war dann schon ziemlich abgegessen – und die Zeltstadt im Abbau begriffen. Aber hat noch gereicht…
Vorher:

vorher
vorher

Nachher:

Nachher
Nachher

Dann doch lieber den Busch neben der Startfläche 🙂 .
Die Dampfer mit den schwarzen Startnummern der Touristenklasse `Raid`. Ausgesuchte Teilstrecken gehen auch mit den dicken GSen und ATs…und tragen so zur Finanzierung des Events bei.

Touristenklasse `Raid`
Touristenklasse `Raid`

Am Start: Thorsten Kaiser mit Sohn – der Favorit der Klasse Motorcycle Profi, Gewinner der gestrigen Etappe – und soviel sei schon verraten auch Gewinner der heutige Etappe.

Am Start: Thorsten Kaiser
Am Start: Thorsten Kaiser

Es ist 09:34:50h und das kleine nervöse Motorrad steht vorne am Start – in 10s gehts los!

in 10s gehts los!
in 10s gehts los!

Die Fahrt heute lief wieder gut – die Navigation klappt einwandfrei und das kleine nervöse Motorrad hat nur einmal in einem kleinen Sandfeld gescheut und mich abgeworfen – gerade da, wo der andere Christoph seine KTM in einer Düne eingegraben hat – war aber auch extrem loser Sand dort.

KTM in einer Düne
KTM in einer Düne

Für die Kinder in den Dörfen ist die Rallye ein großes Event – überall begeisterte Zuschauer!

begeisterte Zuschauer!
begeisterte Zuschauer!

Insgesamt eine staubge Angelegeheit heute – alle Fahrzeuge ziehen hunderte Meter lange Staubfahnen hinter sich her. Und dann wird man auch noch vom Hubschrauber aus gefilmt – jetzt nur alles richtig machen und keinen Stunt hinlegen! Eine kurze Scene hat es in das offizielle Video von Tag 2 geschafft (ganz am Ende dieses Eintrages) – das ganze Video kann ich hier nicht schneiden oder hochladen, das liefere ich später nach.
Heute war die gesamte Strecke `Special Stage`, geht also in die Wertung ein. Entsprechend haben uns kurz nach dem Start auch ca. 10 eilige Motorräder überholt. Erstaunlicherweise hat denen das nichts genutzt – denn am Tagesende war das kleine nervöse Motorrad wieder auf Platz 17 (von 40 Fahrern in Wertung der Klassen Expert und Challenge) der Tageswertung. Dabei haben wir keine fahrenden Motorräder überholt – nur 1 oder 2 die an Schlauch flicken waren und einen der auf seinen Roadbookhalter einschlug und dabei nicht glücklich aussah 🙂 . Die anderen müssen sich also verfahren haben oder haben geheime Checkpoints verpaßt und sich so Strafzeiten eingehandelt. Denn sonst müßte das kleine nervöse Motorrad in der Wertung abgerutscht sein.
Es nutzt also nichts nur schnell zu sein – man muß das auch die ganze Strecke durchhalten und darf sich vor allem nicht verfahren. Und Verfahren kann man sich eigentlich nicht, wenn man sich ans Roadbook hält…ich versteh`s nicht.
So war das Ziel schon um 12:01:08h und nach ca. 120km erreicht.

am Ziel
am Ziel

Für die Profis schließt sich hier noch eine Runde durch die Dünen des Erg Chebbi an – aber unsere Motorräder haben für heute Feierabend

für heute Feierabend
für heute Feierabend

Das Auto hat sich mit ca. 100m vom Ziel einen schönen Platz zum Festfahren im Sand ausgescht – so hat man wenigstens genug Zuschauer

festgefahren
festgefahren

Der aufgemotzte Bulli macht es da besser und bleibt auf sicherem Grund

VW-Bus
VW-Bus

Der Herr Doktor war wohl etwas forsch unterwegs und hat seinen Krankenwagen in einer Rolle seitwärts kaltverformt. Immerhin die hintere linke Seitenscheibe ist heile geblieben…

kaltverformt
kaltverformt

Sowas läuft wohl unter `etwas Schwund ist immer`.
Für den Merzedes G hat die Garage Iriki übrigens in der Nacht von Sonntag auf Montag noch passende Kugellager in das Wüstencamp organsiert, so daß der wie geplant am Morgen starten konnte.

Mercedes G
Merzedes G

Bleiben noch Karte, Sttistik und Profil für heute

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Profil
Profil

Und das offizielle Video zu Tag zwei: Ich bin ab Minute 1:05 am Start und ab Minute 3:22 gefilmt aus dem Hubschrauber zu sehen.

Marokko Tag 17 – Tuareg Rallye Tag 1 – Midelt bis Desert Camp

Heute am ersten Tag geht es gleich mit einer längeren Strecke los: 370km stehen auf dem Programm.

Start um 08:30h – aber voher muß noch das Zelt abgebaut sein, alles in der Rallyekiste verpackt und die im Anhänger des Küchen-LKW verstaut sein – und frühstücken auch noch…

Der Start verläuft reibungslos – da es keinen Prolog zur Festlegung der Startreihenfoge gab heist es einfach Fahrerkarte abholen, Check daß genug Wasser dabei ist und der Satelliten-Tracker arbeitet und losfahren.

Erstmal geht es 30km über Asphalt, wo das kleine nervöse Motorrad dann erstmal eine Gruppe laute aber langsame Italiener überholen muss.
Weiter gehts auf Schotter – und bald ist auch der erste Secret Checkpoint erreicht (Secret Checkpoint weil er nicht im Roadbook verzeichnet ist – im Gegensatz zu normalen Checkpoints).

Secret Checkpoint
Secret Checkpoint

Es geht unter anderem durch die `Schlucht ohne Namen`, ein enger Canyon, wo man im (trockenen) Flußbett auf tiefem losen Schotter gemischt mit Steinen jeder Größe fährt…

Schlucht ohne Namen
Schlucht ohne Namen

Das ist anstrengend, aber das kleine nervöse Motorrad kommt nur einmal ins Schlingern und fährt das ansonsten souverän

Schlucht ohne Namen
Schlucht ohne Namen

Und da kommt auch schon der andere Christoph, mit dem ich die Rallye zusammen fahre

der andere Christoph
der andere Christoph

Die erste Schotterpassage ist geschafft

erste Schotterpassage geschafft
erste Schotterpassage ist geschafft

und man sieht schon, daß da Wetter wechselhaft ist. Uns erwischen heute  noch einige Hagel- und Regenschauer – aber um so mehr wir uns dem Desert-Camp nähern, desto besser wird das Wetter – am Abend haben wir dann wieder 20°C erreicht.
Biser war alles `Navigation Stage` – man muß also nur den Weg finden (und die Checkpoints innerhalb einer angemessenen Vorgabezeit erreichen). Das letzte Stück wieder ausschließlich offrad ist dann eine `Special Stage`, die Fahrzeit dort geht in die Platzierung ein.
Kurz vor der Special Stage noch den Schlauch flicken (zum Glück hat mich das noch nicht erwischt – aber man sieht immer mal unglückliche am Wegesrand schrauben)

Schlauch flicken
Schlauch flicken

Also die Startzeit in die Fahrerkarte eintragen lassen

Start
Start

und los

Special Stage
Special Stage
Special Stage
Special Stage

Die Strecke führt an den drei Lanschaftsinstallationen des Künstlers H.-J. Voith vorbei – hier die Himmelstreppe

Himmelstreppe
Himmelstreppe

Für eine nähere Betrachtung bleibt aber keine Zeit. Immerhin hab ich die jetzt mal gesehen nachdem die Anfart im letzten Herbst wegen hohem Wasserstand des Qued Gehris nicht möglich war…
Vorbei an einigen Ureinwohnern

Kamel
Kamel

ist dann am Abend der nächste Checkpoint erreicht

Checkpoint Finish
Checkpoint Finish

Wieso geben die mir meine Fahrerkarte nicht zurück? Achso – das ist das Ziel!
Jetzt nur noch einige hundert Meter zum Desert-Camp, wo die Marokkaner eine Zeltstadt aus dem Boden gestampft haben

Zeltstadt
Zeltstadt

Es wird rundum noch bis spät in den Abend geschraubt.

Schrauben im dunkeln
Schrauben im dunkeln

Da bin ich doch froh, daß das kleine nervöse Motorrad pflegeleicht ist – nur einige Liter Benzin aus dem Kanister, damit ist für morgen alles vorbereitet.
Die

Mercedes G
Mercedes G

haben da noch mehr zu tun – das Mercedes G Differential hält ohne Öl nur so 120km. Man hofft über Nacht neue Kugellager besorgen zu können um morgen früh wieder zu starten…

Dann noch nachsehen welche Startzeit denn morgen für uns gilt – und dabei die Überraschung

Ergebnisse
Ergebnisse

Die Klasse Challenge, für die ich gemeldet bin bekommt keine Tageswertung – sie wird dafür zusammen mit der Klasse `Motorcyle Expert` gewertet – schließlich fahren beide Klassen diesselbe Strecke.
Platz 17 für das kleine nervöse Motorrad! Das ist viel weiter vorne als erwartet! 1h 59min 43s für die Special Stage. Und keine Strafzeiten, da alle Secret Checkpoints gefunden und alle anderen innerhalb der Vorgabezeit erreicht. Und keine Strafzeiten für Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Dazu muß man wissen, daß es natürlich ganz normale Geschwindigkeitsbeschränkungen gibt. Da muß man sich dann, wenn man erwicht wird, mit der marokkanischen Polizei auseinander setzen (die weisen einem aber eher den richtigen Weg statt die Laserpistole zu zucken). Und dann gibt es Geschwindigkeitsbeschränkungen im Roadbook an besonders gefährlichen Stellen und in Ortschaften (teilweise runter bis zu nur 20 km/h wo regulär 60km/h erlaubt wären) die später in Stichproben durch Auswertung des GPS-Logs überprüft und zu Strafzeiten bis zu 4h umgewandelt werden.

Ein anstrengender und langer aber auch erfolgreicher Tag. Alles hat gut geklappt – das kleinen nervöse Motorrad fährt solche Strecken gerne, die Navigation ging auch fehlerfrei und der Fahrer hat auch gut funktionert. Und dazu noch eine Platzierung weit besser als jemals gedacht!

Bleiben für heute noch Statistik, Karte und Profil:

Statistik
Statistik
Karte
Karte
Profil
Profil

Ganz zum Schluß noch das offizielle Video zu Tag 1: Bei Minute 1:48 bin ich kurz zu sehen.

Marokko – Tuareg Rallye – Satelliten Tracker

Während der Rallye wird es hier wohl eher keine Updates geben. Aber der Satelliten-Tracker zeigt theoretisch anm wo ich grade bin. Falls nicht, so ist das kein Grund zur Beunruhigung, denn der Dienst gilt als nicht besonders zuverlässig.

Der Dienst ist noch nicht gestartetm daher hier nur der theoretische Link. Oben rechts im Menu soll man dann meinen Namen – oder die Startnummer (403) eingeben können…

Update: Und so sieht das dann aus:

Tracking
Tracking

Marokko – Tag 16 – Tuareg Rallye Tag 0 – Scrunteneering

Scheiße ist das kalt in Afrika – zumindest auf 1500m Hähe und in der Nacht :-). Da geht ja skandinavischer Sommer als Sauna durch. Man gut, daß die lange Unterwäsche im Gepäck war!

Heute treffen alle Teilnehmer ein

Anhänger
Anhänger

Praktisch alles außer LKW nicht auf eigener Achse – als selbst anreisender Motorradfahrer ohne Service-Tross ist man da ein Exot. Aber es gibt wohl genug Leute, die sich dieses Hobby mit allem drum und dran leisten können.
Vorräte – es gibt davon noch einige Paletten mehr…

Wasser
Wasser

Noch `nen `Krankenwagen`

Krankenwagen
Krankenwagen

Es gibt immer was zu schrauben

Schrauber
Schrauber

Die Rallykneipe mit Biervorrat

Rallyekneipe
Rallyekneipe

Ein alter VW-Bus ist auch dabei – OK außer der Karosserie ist da nichts original

VW-Bulli
VW.Bulli
VW Bulli
VW Bulli

Roadbooks, Verpflegung, Startnummern- und Sponsorenaufkleber abgeholt…

Ausrüstung
Austüstung

und das kleine nervöse Motorrad ist dann bereit zur technischen Abnahme

Abnahmebereit
Abnahmebereit

Satellitentracker, damit ich nicht verloren gehe…

Satellitentracker
Satellitentracker

Während ich schon Roadbooks klebe

Roodbook kleben
Roadbook kleben

wird anderswo noch fleißig geschraubt.

immer noch am schrauben
immer noch am schrauben

Update: Das Offizielle Video zu Tag 0:

 

Marokko – Tag 15 – Merzouga bis Midelt

Der Himmel ist heute bedeckt und es ist deutlich kälter geworden – nur noch so ca. 20°C in Merzouga. Das soll auf dem Weg nach Midelt mit zunehmender Höhe noch weniger werde – bis auf ca. 10°C bei starkem Wind.

Wolken über dem Erg Chebbi
Wolken über dem Erg Chebbi

Es geht durch den George du Ziz in die Berge bis auf 1900m Höhe.

George du Ziz
George du Ziz

In Hotel Taddart in Midelt sammeln sich die ersten Teile des Rallytross:

Rallyetross
Rallyetross

Das kleine nervöse Motorrad sucht sich einen windgeschützten Platz an der Seite

Windschutz
Windschutz

und es wird natürlich begeistert begrüßt von der Belegschaft der Garage Iriki in Zagora, die ihm letztes Jahr ein neues Ritzel verpaßt haben und die jetzt die Rallye als freie Mechaniker begleiten.
Die Dienste des Abschlepprs möchte man lieber nicht in Anspruch nehmen

Abschlepper
Abschlepper

und seine Dienste werden hoffentlich auch nicht benötigt.

Ambulance
Ambulance

Die beiden letztgenannten gibt es jeweils in mehrfacher Ausführung…

Bleiben für heute noch Kartem Statistik und Höhenprofil

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Höhenprofil
Höhenprofi

Marokko – Tag 14 – Sandtraining Tag 6

Über Nacht ist kräftiger Wind aufgekommen – entsprechend ist die Luft voller Sand und die Sicht entsprechend schlecht

schlechte Sicht
schlechte Sicht

Es geht daher heute nur einmal um den Erg Chebbi drumherum.
Teezeremonie in einer Berberhütte am Wegesrand

Teezeremonie
Teezeremonie

Hinweisschild für Souvenirverkauf

Souvenirverkauf
Souvenirverkauf

Heute ist `eh der letzte Tag des Sandtrainings – da ist erstmal Wäsche waschen angesagt – das will man nicht während der Rallye machen.

Waschtag
Wachtag

und die Motorräder bekommen auch einen Service –

Service
Service

das kleine nervöse Motorrad ist da ja anspruchslos und will nicht alle Nas´ lang das Öl gewechselt haben. Aber ein neuer Luftfilter schadet sicher nichts:

Luftfilter neu und alt
Luftfilter neu und alt

Ansonsten steht es jetzt wieder im Rallye-Outfit da – der Navigationsvorbau ist wieder dran – und die Reservekanister auch. Morgen noch das Gepäck draucf – und es ist Zeit weiter zu ziehen…

Das kleine nervöse Motorrad
Das kleine nervöse Motorrad

Marokko – Tag 13 – Sandtraining Tag 5

Heut` gehts erstmal an den Originalschauplatz der Mondlandung.

Mondoberfläche
Mondoberfläche

Ich seh die Apollo-Kapsel direkt vor mir stehen – und der Mr. Armstrong sagt „und jetzt ein Donut“ (das hat man später anderes synchronisiert…).

Die Pauschaltouristen werden von der Wüstennacht zurück in die Zivilisation geschaukelt…

Touristenkaravane
Touristenkaravane

und das kleine nervöse Motorrad fräst sich rein!

kleine Sandfräse
kleine Sandfräse

Noch nie so eine wunderbar blank polierte Kette gehabt!

polierte Kette
polierte Kette

Zum Abend geht es in den Erg Rissani – schließlich führt da die Rallye auch durch. Das ist ein kleines Sandgebiet mit kleinen Dünen von nur wenigen Metern Höhe – dafür aus besonders weichem Sand.
Da ist man über jedes Kilo froh, das sich nicht eingräbt

eingegraben
eingegraben

Das kleine nervöse Motorrad brüllt sich da im ersten Gang durch – immer auf der Suche nach einer guten Linie, denn mit der geringen Leistung geht es eben nicht durchs Dünental und dann mit Power wieder raus.
Der Erg Rissani ist dann bald gequert und weiter auf staubiger Piste

staubige Piste
staubge Piste

wo es dann an der örtlichen Afriquia Tankstelle das gute „Power Max Super Sans Plomb“ fürs kleine laute Motorrad gibt.
Eine Landmarke in der Nähe: Dinosaurier-Wirbelsäule.

Dinosaurier-Wirbelsäule
Dinosaurier Wirbelsäule

Marokko – Tag 12 – Sandtraining Tag 4

Über Nacht hat der Wind viele tausend Tonnen Sand bewegt und eine jungfräuliche Wüstenlandschaft hinterlassen.
Erstes!

Erstes!
Erstes!

Eine fein gearbeitete obere Dünenkante…

Dünenkante
Dünenkante

Es ist Dünensurfen angesagt – und obwohl der neu angeordnete Sand ziemlich weich ist, geht das ganz gut :-). Und die Abfahrten werden auch steiler und höher…

Kante
Kante

Zum Mittag gehts nach Rissani –  erstmal über den Markt. Alles frisch hier

Alles frisch!
Alles frisch!

Und nein – der Gewürzhändler sitzt dort nicht für die Touristen hinter seinen bunten Haufen…

Gewürzhändler
Gewürzhändler

Es gibt da fast alles – hier die Eisenwarenabteilung

Eisenwaren
Eisenwaren

Das nennst sich Berberpizza – wie italienische Pizza nur mit Teig oben und unten – also der Belag in der Mitte – und orientalisch gewürzt. Ist ganz lecker.

Berberpizza
Berberpizza

Auf dem Rückweg noch ein Blick in eine  Steimetzwerkstatt

kleine Kreissäge
kleine Kreissäge

die da aus dem örtlichen Gestein mit Fossilieneinchlüssen allerhand Schmuck- und Gebrauchsgegenstände herstellen, z.B. Waschbecken für rund 1000 MAD (ca. 100 EUR):

Wachbecken
Waschbecken

Der Tag endet zum Sonnenuntergang auf der Hausdüne

auf der Hausdüne
auf der Hausdüne
auf der Hausdüne
auf der Hausdüne

und es dauert auch nicht lange, dann ist der Sahara-Shop erüffnet 🙂

Sahara Shop
Sahara Shop
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Marokko – Tag 11 – Sandtraining Tag 3

Der Tagesablauf spielt sich ein – 07:00h Frühstück – und dann ab in den Sand:

Sand
Sand
Sand
Sand
mehr Sand
mehr Sand

Das kleine nervöse Motorrad kommt zwar die hohen Dünen heute auch nicht ganz hoch, aber es kann jetzt gut auf der steilen Auffahrt im losen Sand drehen und wieder runterfahren bevor es sich eingräbt.
Danach in den Ort Merzougq zun Kaffee oder Orangensaft trinken …
Zum Abend dann die zweite Runde…man sieht das Unheil bereits herannahen…

Sandsturm
Sandsturm

…und im Sandsturm ist die Sicht dann doch ziemlich eingeschränkt.

Sandsturm
Sandsturm

Da gings dann eher ins Cafe 🙂 .
Damit das kleien nervöse Motorrad die Nacht gut übersteht noch schnell das Zündschloß mit Tesafilm zugeklebt – und in den Auspuff paßt hervorragend ein Deckel der allgegenwärtigen Wasserflaschen.

Auspuff dicht
Auspuff dicht

Der Sandsturm hat einen Temperatursturz mit sich gebracht – nun nur  noch ca. 20°C. Der Badebetrieb wurde wegen des Flugsandes eingestellt…

Badebetrieb eingestellt
Badebetrieb eingestellt

Marokko – Tag 10 – Sandtraining Tag 2

Früh um 07:00h gibts Frühstück – und dann gehts für 3h in den Erg Chebbi.

Im Erg Chebbi
Im Erg Chebbi

Teezeremonie in einer Oase im Sandgebiet

Oase
Oase

und hinterher solls auf die große Düne hinter den Bäumen gehen. Da ganz oben stehen welche…

Große Düne
große Düne

nur das kleine traurige Motorrad kann da nicht mithalten – 31PS reichen einfach nicht aus, um durch den losen Sand bis ganz nach oben zu kommen – trotz viel Anlauf in der Ebene schafft es die Steigung nur bis etwas über die Hälfte 🙁 .
Über Mittag ist dann chillen am Pool angesagt – bevor es dann am späten Nachmittag zur Zweiten Runde geht.

Die Profis fahren mit Torsten Kaiser auf die wirklich hohen Dünen – für die Neulinge ist Tina Meier engagiert, die die Streckenführung fast unmerklich anspruchsvoller werden läßt – dazu kommt, daß der Sand jetzt am Abend deutlich weicher ist als am Morgen. Es ist zwar weiterhin anstrengend – und die Klamotten sind nach jeder Runde ordentlich durchgeschwitzt – aber es wird langsam besser. Da hift nur weiteres Üben. Und das ist genau das, was die nächsten Tage auf dem Programm steht…