Probepacken

Es ist zwar noch fast zwei Wochen hin – aber das kleine nervöse Motorrad kann es schon fast nicht mehr erwarten und will sich unbedingt nützlich machen.

Also mal sehen, ob alles drauf paßt.

Es gibt ja diesesmal zwei Packvarianten – einmal die Reiseausführung für die Zeit vor und nach der Rallye. Da ist alles auf dem Motorrad gepackt was mit muß – and das ist alles bis auf die Kiste mit den Ersatzteilen:

Reisemodus
Reisemodus

In der gelben Hecktasche ist noch etwas Platz – da kommt dann Verpflegung für einen Tag rein.

Und so sieht der Rallyemodus aus:

Rallyemodus
Rallyemodus

In der schwarzen Tasche auf dem Heck ist nur die vorgeschriebene Trinkwasserreserve, das erweiterte Bordwerkzeug und ’ne Regenjacke. Alles andere kommt in die Rallyekiste und wandert darin von einer Station zur nächsten.

Tuareg Rallye: Nennungsschluss

Nun war Anmeldeschluss – dieses Jahr sind dabei:

  • 124 Motorräder, davon 112 in Wertung
  • 80 Autos, davon 38 in Werung
  • 8 Quads, alle in Wertung
  • 17 LKW, davon keiner in Wertung

Die ’nicht in Wertung‘ fahren dann wohl das Touristenprogramm in der Klasse ‚Raid‘ oder ‚VIP Raid‘.

Es sind also rund 400 Verrückte auf einem Haufen zu erwarten…

Heut‘ hat sich die Sertao…

…für den Aufenthalt in der Ambulanz ausgesucht

Sertao
Sertao

um sich ’nen neues Lenkkopflager einsetzen zu lassen. Dazu hat sie sich natürlich ausgerechnet den schönsten Tag der Woche ausgesucht.

Diese Chance hat das kleine nervöse Motorrad natürlich sofort erkannt! Wir müssen ganz dringend noch eine Prüf- und Einstellfahrt machen! Schließlich ist vorne ein neuer Reifen drauf – und seitdem wurde das Tripmeter noch nicht neu kalibriert!

Und so gehts mit dem ganzen montierten Geraffel raus in die Sonne…

raus in die Sonne
raus in die Sonne

…auch wenn es dann doch langsam gerne mal etwas grüner werden darf!

Grüner!
Grüner!

Und – was hat die Prüf- und Enstellfahrt nun ergeben? Es musste nichts eingestellt werden – denn Tripmeter

Tripmeter
Tripmeter

und das Garmin Montana

Garmin Montana
Garmin Montana

sind sich praktisch einig. Bei guten 70km Meßstrecke nur 40 m Abweichung ist in Ordnung – kann so bleiben!

Teure Aufkleber…

…für die Fahrt durch Österreich und die Schweiz nach Genua zur Fähre.

Maut
Maut

Die österreichischen 10-Tages Pickerl geh`n ja noch – aber Schweiz war schon immer teuer – und die wollen für den Anhänger noch eine extra haben…

Wenn das so weitergeht, kann ich eines Tages vor lauter Umwelt- und Mautplaketten nicht mehr durch die Frontscheibe sehen. Ich kann nur hoffen, daß dieser Unsinn in Deutschland nicht eingeführt wird…

Und nochmal den Naviturm…

…vom kleinen nervösen Motorrad umbauen.

Auf ins Labor!

Im Labor
Im Labor

Dem Tripmeter (unten rechts auf dem Lenker) habe ich ja einen GPS Empfänger eingebaut:

Vorher
Vorher

Der wird genutzt um die wahre Geschwindigkeit anzuzeigen – und als Backup für die Streckenmessung, falls der Radsensor mal ausfallen sollte. Dummerweise sitzt er halb unter dem Roadbook-Halter und hat nur noch eingeschränkte Sicht auf den Himmel. Das führt zu regelmäßigen Empfangsaussetzten. Also ist nochmal Umbau angesagt.

Das Zusatzdisplay und die Fahrzeugkamera rutschen etwas nach außen – und machen in ihrer Mitte oberhalb des Roadbook-Halters Platz für den GPS-Empfänger:

Nachher
Nachher

Da in dem kleinen Kästchen wohnt er nun – mit bestem Blick auf den Himmel!

 

Nach vielen langen…

…kalten Wochen ist es nun zumindest einstellig positiv – und ein wenig Sonne scheint.

Zeit für eine Bewegungsfahrt 🙂 – da bietet es sich an, die alten Kollegen mal wieder zu besuchen.

zu den alten Kollegen
zu den alten Kollegen

So eine einseitige Bevorzugung der Sertao läßt das kleine nervöse Motorrad natürlich nicht durchgehen – also gut – abends zum Africa Twin Stammmtisch darf sie dann raus – und hat da dann auch etwas Gesellschaft 🙂

Zum AT Stammtisch
Zum AT Stammtisch

Und dabei gleich nochmal festgestellt, daß die GPS Antenne vom Tripmeter durch den Roadbookhalter zu sehr verschattet wird – die muß vor Marokko dringend noch verlegt werden…